Dienstag, 19. Januar 2010

Konzilsoptimistisches, aufgelesen ...

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"(...) Die Muttersprache in der Liturgie: Unsere Kinder gehen heute schon und unsere Enkel werden in 25 Jahren in ein lateinisches Choralamt gehen wie wir in einen ostkirchlichen Gottesdienst in griechischer oder altslawischer Sprache - beeindruckt, aber mit dem Gefühl: Das ist nicht unser Gottesdienst"

... befindet Otto Hermann Pesch in seinem Buch Das Zweite Vatikanische Konzil. Vorgeschichte - Verlauf - Ergebnisse - Nachgeschichte (Würzburg 2001, S. 106).

Mit Verlaub, unsere Kinder und Enkel gehen überwiegend in überhaupt keinen Gottesdienst mehr. Und die es doch noch tun, sind - in relativen Zahlen betrachtet - eher in lateinischen Choralämtern zu finden als in deutschen Eucharistiefeiern mit Pappnasenfaktor ("unser Gottesdienst" *gröhl*).

1 Kommentar:

Deus semper major hat gesagt…

Gut aufgelesen, Danke!