Donnerstag, 24. September 2009

"Nur wer sich wandelt ...

... bleibt sich treu" - eigentlich kommt mir dieser Spruch zu beiden Ohren raus. Keine noch so besch... kirchliche Selbstdestruktion, in deren Dunstkreis nicht dieses Wort wabert. Hier nehme ich es dennoch für mich in Anspruch, obschon ich keineswegs die Absicht hege, mein Heil künftig in der klassenlosen Gesellschaft, bei - äh, wieviel - 72 (?) Jungfrauen, im Nirvana oder unterm Gullideckel zu suchen.

Ein wenig fühle ich mich selbst an die Bilderstürmer erinnert, die ab Ende der 1960er-Jahre nicht wenige Kirchen entdekoriert, entstuckt, entschnörkelt, entbildert und hoch antaltart haben. Schließlich glaubte schon Winckelmann, daß allein schlichte Einfalt stille Größe zeitige, weshalb wir uns griechisch-antike Bildwerke nur in strahlend weißer Vollendung vorstellen mögen, obwohl die Dinger ursprünglich strunzbunt waren.

Dennoch habe ich diese Seite hier ein wenig umgestaltet, weil mich das durch die Vorlage Scribe evozierte 19. Jahrhundert auf Dauer eine Spur zu dunkel und layoutmäßig zu beengt dünkt. Ich hoffe, die Änderungen, von der ich mir auch eine höhere Lesefreundlichkeit und übersichtlichere Anordnung der Texte und Seitenelemente verspreche, stoßen auf allseitiges Wohlgefallen.

Kommentare:

Theresia Benedicta hat gesagt…

Ich finde es erheblich angenehmer zu lesen als vorher... :-) Danke!!!

Tiberius hat gesagt…

Schön übersichtlich!