Sonntag, 10. Juli 2011

Eine Frage an Rom und eine an die Blogozese

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Frage aus dem Jahr 1959
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"Ist es katholischen Bürgern erlaubt, bei der Wahl von Volksvertretern ihre Stimme solchen Parteien oder Kandidaten zu geben, die zwar keine der katholischen Lehre entgegengesetzten Prinzipien verkünden, ja sogar den christlichen Namen für sich beanspruchen, tatsächlich jedoch sich mit den Kommunisten verbinden und sie mit ihrer Handlungsweise unterstützen?"
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Antwort (des hl. Offiziums; vom sel. Johannes XXIII. am 2. April 1959 bestätigt)
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Nein ...
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Neue Frage, halbwegs aktuell
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"Ist es katholischen Bürgern erlaubt, bei der Wahl von Volksvertretern ihre Stimme solchen Parteien oder Kandidaten zu geben, die der katholischen Lehre entgegengesetzte Prinzipien verkünden, auch wenn sie den christlichen Namen für sich beanspruchen und sich nicht direkt mit Kommunisten verbünden und deren Handlungsweise unterstützen?"
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Was meint ihr?

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Ich nehme an, Du hast die Partei mit dem geheuchelten C im Blick.
Aus dieser Partei bin ich nach Merkels Angriffe auf den Papst ausgetreten und habe sie seitdem auch nicht mehr gewählt.

Rosenrot hat gesagt…

Also da brauch ich keine Antwort von Rom. Ich wähle schon seit Jahren nicht mehr weil es einfach keine wählbaren Parteien gibt. Jeder Angriff auf das Leben bzw. jedes Verschwenden von Steuergeldern um die eigene Popularität zu steigern und dafür den nachkommenden Generationen einen Wahnsinns-Schuldenberg zu hinterlassen ist für mich nicht wählbar, egal ob Kommunisten, Sozis oder die mit dem C im Namen!

Alipius hat gesagt…

Um die Frage ernsthaft und erschöpfend zu beantworten, muß man wahrscheinlich erst einmal das "erlaubt" definieren. Wenn katholische Bürger nur davor Angst haben, im Gefängnis zu landen, dann können sie (zumindest in unserem Land) beruhigt wählen, wen sie wollen. Aber sollten katholische Bürger sich zufällig auch für ihre Seele interessieren...